Aalscholver Wandeling (Waterleiding Duinen)

Kormoran Spaziergang

Abwechselnde Spaziergänge durch Wälder und Dünen, entlang von Kanälen und einer Kormorankolonie

Das Amsterdam Waterleidingduinen ist eines der größten Dünengebiete der Niederlande. Es besteht aus abwechselnder Dünenlandschaft, Nadel- und Laubwäldern, ruhigen Seen, Sandgebieten, sumpfigen Tälern und Kanälen. Sie können die Ruhe in vollen Zügen genießen und von den Wegen abweichen, um durch die Dünen zu schweifen. Die Düne ist 3400 ha groß (5 km breit und 10 km lang). Hier wird das Trinkwasser für Amsterdam gereinigt.

Schwierigkeit: leicht

Länge: 6,7 Kilometer

Dauer: 1,5 Stunden

Markierung: grüne Pfosten

Ausgangspunkt: Eingang Zandvoortselaan

Verpflegung: Pfannkuchenhaus ‘De Duinrand’ am Eingang

Eintritt: Tageskarte 1,50 Euro Parkplatz 2,00 Euro.

Wegbeschreibung:

Wir folgen den grünen Pfosten vom Eingang. Der erste Teil stimmt mit der gelben Route überein. Wir gehen durch einen Wald mit Laubbäumen und Kiefern und passieren eine der höchsten Dünen dieser Gegend: den Tonneblink. Nach der Aufteilung der gelben Route geht es in Richtung Pan van de Houtpoort. Dann fahren Wir über den Van der Vliet-Kanal, von wo aus Sie einen schönen Blick auf den Damm genießen können. Danach geht es durch eine ziemlich flache Dünenkurve in Richtung des Renbaanveld. In einer Kolonie leben Kormorane, die oft zum Fischen ins Meer fliegen. Dann zurück zum Eingang über die grünen Pfosten.

Die Waterleidingduinen

In diesem Bereich der Dünen um Zandvoort wird das Wasser für die Hauptstadt unseres Landes, Amsterdam, gereinigt. Es gibt überall Kanäle und Brunnen. Sie finden hier eine besondere Flora und Fauna.

Geschichte

Während es in Amsterdam nicht genug Wasser gab und Wasser in den Kanälen und Gräben verschmutzt und nicht sauber war, hatten die Dünen zu viel Wasser. Am Ende bauten Jacob van Lennep und Englische Ingenieure die Kanäle in den Dünen. Es stellte sich als großer Erfolg heraus. So groß, dass sogar das Grundwasser stark abgenommen hat und die Dünen trocken gefallen sind.

Infiltration

Aufgrund der Dürre und des Bedarfs an sauberem Wasser musste ein neuer Weg gefunden werden. Die Dünen werden jetzt künstlich mit Rheinwasser versorgt. Das gefilterte Rheinwasser dringt somit in die ausgetrockneten Dünentäler ein.

Roderick Burger
roderick.burger@gmail.com